Nora - BIST DU SICHER?
Fünf Jahre Trauer. Eine Sekunde Zweifel.
Und eine unmögliche Wahrheit.
Was würdest du tun, wenn die Toten plötzlich vor dir stehen?
Eine Schwester, die seit fünf Jahren als verstorben gilt.
Ein Gesicht, das in der Menge auftaucht.
Bist du sicher, dass du deinen Augen trauen kannst?
Fünf Jahre Trauer. Eine Sekunde Zweifel.
Nora hat gelernt, mit dem Tod ihrer Schwester zu leben. Mit Therapie, Medikamenten und einer zerbrechlichen Normalität – bis zu diesem Novembernachmittag in Berlin. In einem Café zwischen Tassen und Stimmengewirr.
Nora folgt ihr durch die Stadt und stößt auf ein Detail, das nicht existieren dürfte.
Ein Detail, das zusammen mit ihrer Schwester verschwunden ist.
Ab diesem Moment bekommt Noras Wirklichkeit Risse.
Doch ihre Suche nach Antworten bleibt nicht unbemerkt.
Während ihr Umfeld sie für krank erklärt, passieren Dinge, die sie nicht mehr kontrollieren kann.
Nora beginnt zu begreifen:
Vielleicht geht es hier nicht nur darum, was sie sieht.
Sondern darum, was sie besser nicht sehen sollte.
Der Mindturner über Erinnerung, Wahrnehmung und die tödliche Linie zwischen Wahn und Wirklichkeit.
Entstehung (Hintergrund & Autorin)
Die Idee zu „NORA“ entstand im Jahr 2021 aus der Frage: Was passiert, wenn du jemandem begegnest, der eigentlich tot ist? Nicht als Geist, sondern real. In einem Café. Und du weißt nicht, ob du deiner eigenen Wahrnehmung noch trauen kannst.
Als Psychologische Beraterin weiß ich, wie fragil unsere Wahrnehmung ist. Wie schnell die eigene Wirklichkeit Risse bekommt und wie komplex menschliches Verhalten in Ausnahmesituationen ist. Diese Expertise fließt direkt in Nora ein: Ich wollte einen Thriller schreiben, der psychologisch fundiert ist und die Spannung nicht aus äußerer Gewalt, sondern aus der inneren Unsicherheit der Figuren bezieht.
Ein Mindturner eben.
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Genre
Mindturner (Psychothriller)
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Erscheinungstermin
04.06.2026
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Seitenzahl der Print-Ausgabe
296 Seiten
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Verlag
Selfpublishing
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ISBN
XXXXX
Warum dieser Thriller anders ist
„Nora – Bist du sicher?“ ist kein klassischer Ermittler-Krimi. Es ist ein Mindturner – ein Genre, das dort beginnt, wo die Wahrnehmung kippt.
Spannung im Kopf: Die Bedrohung entsteht nicht durch Blut oder Action, sondern durch das schleichende Gefühl, dass die eigene Erinnerung eine Falle sein könnte.
Psychologische Präzision: Begleite eine Hauptfigur, deren Kampf gegen das „gestörte Denken“ und das Gaslighting ihres Umfelds körperlich spürbar wird.
Atmosphärisches „Berlin Noir“: Die winterliche Kälte der Hauptstadt spiegelt die Isolation und die wachsende Paranoia der Protagonistin wider.
Mut zur Ambivalenz: Eine Erzählung, die leise beginnt, unter die Haut geht und den Leser am Ende mit Fragen zurücklässt, die noch lange nachhallen – weil die Wahrheit selten restlos aufgeht.
Stimmen zu 'Nora'
Ich gebe 5 Sterne. Der Schreibstil ist sehr, sehr gut: kurze, knappe Sätze, von Anfang an spannend. Der Einstieg ist unglaublich stark, zwischendurch wird es kurz ruhiger, was dem Lesen sogar gut tut. Das Gesamtpaket stimmt.
Genau die richtige Menge an Details – genug, um sich alles vorzustellen, und trotzdem so viel Raum, dass eigene Bilder und Theorien im Kopf entstehen können.
Meine Empfehlung für alle, die einen spannenden Psychothriller ohne viel Blut lieben und beim Lesen gern mitdenken.
„Nora“ von Yvonne Fothe hat mich von der ersten Seite an gepackt – leise, beklemmend und unglaublich intensiv. Dieses Buch spielt meisterhaft mit Wahrnehmung, Zweifel und der Frage, was real ist und was nur im Kopf entsteht. Als Leserin fühlt man sich Noras innerem Chaos ausgeliefert, schwankt ständig zwischen Mitfühlen und Misstrauen – genau das macht die Geschichte so stark.
Der Roman lebt von seiner Atmosphäre: düster, psychologisch fein gezeichnet und voller subtiler Unruhe. Jede Szene trägt dieses unterschwellige Gefühl von „Etwas stimmt hier nicht“, ohne laut zu werden.
„Nora“ bleibt im Kopf – und im Herzen. Eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die psychologische Spannung lieben.
5/5 ⭐️
Nora ist ein Psychothriller der Extraklasse.
Man taucht ein in die Welt von Nora und in ihre Gedanken. Die Frage hier ist, ist alles real was Nora sieht.
Ich bin nur so durch das Buch geflogen, da ich immer wissen wollte, wie geht es weiter. Kann ich den Gedanken von Nora trauen.Was ist Wahrheit und was ist Einbildung.
Der Schreibstil ist grossartig, äusserst flüssig und fesselnd.
Auch sind die Charaktere alle äusserst bildhaft und authentisch beschrieben.
Ich bin mit Nora auf eine Reise gegangen, die äusserst spannend war und mich auch emotional voll abgeholt hat.
Das Ende, das mit Sicherheit für Diskussionen sorgen wird, hat mir persönlich super gefallen und ist für mein Empfinden total stimmig.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
Wie ein Film in Gedanken entfaltet sich die Welt von Nora. Jede Szene wurde lebendig in meinem Kopf. Lichtstreifen über Gesichtern, das Tropfen von Wasser, ein längst vergessener Duft, blaue Haarfarbe und einzelne Worte lösen Erinnerungen aus. Kurze, präzise Sätze lassen die Emotionen der Figuren körperlich spürbar werden. Ich habe jede Regung, jedes Zögern mitgefühlt. Dialoge brechen ab, Gedanken flackern auf – alles wirkt intensiv, nah und lebendig.
Man weiß nie so ganz, ob die Wahrnehmung der Figuren richtig ist, was die Wahrheit wirklich ist oder ob man die Wahrheit überhaupt ertragen kann. Die Enthüllung am Ende hat mich völlig überrascht und noch lange nachklingen lassen. Erinnerungen, Gegenwart und innere Konflikte verschmelzen zu einer dichten, atmosphärischen Erfahrung. Psychologisch präzise, poetisch reduziert und so fesselnd, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.
In ihrem Psychothriller "Nora" kreiert Yvonne Fothe eine intensive, beklemmende Spannung, die von der ersten bis zur letzten Seite reicht. Während die Grenzen zwischen Realität und Wahn verschwimmen, ist sich der Leser ebenso wie die Hauptfigur nie sicher, was echt ist und was nicht.
Obwohl ich mir persönlich ein anderes Ende gewünscht hätte, verdient diese Geschichte mit ihrem durchgehend hohen Spannungsbogen und dem lebendigen Erzählstil nicht weniger als volle fünf Sterne.