Klappentext
Nora hat gelernt, mit dem Tod ihrer Schwester zu leben.
Mit Therapie. Mit Medikamenten. Mit Routinen.
Bis sie ihr wieder begegnet.
An einem grauen Novembernachmittag in Berlin.
In einem Café zwischen Tassen und Stimmengewirr.
Die Frau ist fremd – und doch unverkennbar vertraut.
Nora folgt ihr durch die Stadt.
Und steht plötzlich vor etwas, das nicht existieren dürfte.
Ein Detail, das zusammen mit ihrer Schwester verschwunden ist.
Ab diesem Moment beginnt Noras Wirklichkeit zu kippen.
Bildet sie sich alles ein oder ist die Wahrheit gefährlicher, als ihr Verstand es zulässt?
Ein Psychothriller über Erinnerung, Wahrnehmung und die dünne Linie zwischen Trauer und Wahrheit.
Entstehung
Die Idee entstand im Jahr 2021, als ich mich fragte: Was passiert, wenn du jemandem begegnest, der eigentlich tot ist? Nicht im Fantasy-Sinne. Sondern real. In einem Café. Und du weißt nicht, ob du dir das einbildest.
Als Psychologische Beraterin habe ich gelernt, wie fragil Wahrnehmung ist. Wie schnell Wahrheit kippt. Wie komplex menschliches Verhalten wirklich ist. Diese Erfahrung fließt in Nora ein.
Ich wollte einen Thriller schreiben, der psychologisch fundiert ist. Der sich Zeit nimmt für Figuren. Der Spannung aus Unsicherheit baut – nicht aus Action.
Ein Mindturner eben.
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Genre
Psychothriller
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Erscheinungstermin
Mai/Juni 2026
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Seitenzahl der Print-Ausgabe
XXX
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Verlag
Selfpublishing
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ISBN
XXXXX
Warum dieser Thriller anders ist
Nora ist ein Mindturner – ein Psychothriller, der nicht auf Action oder Gewalt setzt, sondern auf das, was im Kopf passiert, wenn Wahrnehmung kippt. Auf Zweifel.
Die Spannung entsteht aus innerer Unsicherheit. Aus der Frage: Ist das real, oder bilde ich mir das ein? Aus dem Moment, in dem du merkst, dass du deiner eigenen Erinnerung nicht mehr trauen kannst.
Keine Ermittler. Keine Rätsel. Keine klassische Auflösung.
Stattdessen: eine Hauptfigur, die psychologisch glaubwürdig ist. Eine Geschichte, die Ambivalenz stehen lässt. Eine Erzählung, die leise ist – aber genau deshalb unter die Haut geht.
Ich gebe 5 Sterne. Der Schreibstil ist sehr, sehr gut: kurze, knappe Sätze, von Anfang an spannend. Der Einstieg ist unglaublich stark, zwischendurch wird es kurz ruhiger, was dem Lesen sogar gut tut. Das Gesamtpaket stimmt.
Genau die richtige Menge an Details – genug, um sich alles vorzustellen, und trotzdem so viel Raum, dass eigene Bilder und Theorien im Kopf entstehen können.
Meine Empfehlung für alle, die einen spannenden Psychothriller ohne viel Blut lieben und beim Lesen gern mitdenken.
„Nora“ von Yvonne Fothe hat mich von der ersten Seite an gepackt – leise, beklemmend und unglaublich intensiv. Dieses Buch spielt meisterhaft mit Wahrnehmung, Zweifel und der Frage, was real ist und was nur im Kopf entsteht. Als Leserin fühlt man sich Noras innerem Chaos ausgeliefert, schwankt ständig zwischen Mitfühlen und Misstrauen – genau das macht die Geschichte so stark.
Der Roman lebt von seiner Atmosphäre: düster, psychologisch fein gezeichnet und voller subtiler Unruhe. Jede Szene trägt dieses unterschwellige Gefühl von „Etwas stimmt hier nicht“, ohne laut zu werden.
„Nora“ bleibt im Kopf – und im Herzen. Eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die psychologische Spannung lieben.
5/5 ⭐️
Nora ist ein Psychothriller der Extraklasse.
Man taucht ein in die Welt von Nora und in ihre Gedanken. Die Frage hier ist, ist alles real was Nora sieht.
Ich bin nur so durch das Buch geflogen, da ich immer wissen wollte, wie geht es weiter. Kann ich den Gedanken von Nora trauen.Was ist Wahrheit und was ist Einbildung.
Der Schreibstil ist grossartig, äusserst flüssig und fesselnd.
Auch sind die Charaktere alle äusserst bildhaft und authentisch beschrieben.
Ich bin mit Nora auf eine Reise gegangen, die äusserst spannend war und mich auch emotional voll abgeholt hat.
Das Ende, das mit Sicherheit für Diskussionen sorgen wird, hat mir persönlich super gefallen und ist für mein Empfinden total stimmig.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
Wie ein Film in Gedanken entfaltet sich die Welt von Nora. Jede Szene wurde lebendig in meinem Kopf. Lichtstreifen über Gesichtern, das Tropfen von Wasser, ein längst vergessener Duft, blaue Haarfarbe und einzelne Worte lösen Erinnerungen aus. Kurze, präzise Sätze lassen die Emotionen der Figuren körperlich spürbar werden. Ich habe jede Regung, jedes Zögern mitgefühlt. Dialoge brechen ab, Gedanken flackern auf – alles wirkt intensiv, nah und lebendig.
Man weiß nie so ganz, ob die Wahrnehmung der Figuren richtig ist, was die Wahrheit wirklich ist oder ob man die Wahrheit überhaupt ertragen kann. Die Enthüllung am Ende hat mich völlig überrascht und noch lange nachklingen lassen. Erinnerungen, Gegenwart und innere Konflikte verschmelzen zu einer dichten, atmosphärischen Erfahrung. Psychologisch präzise, poetisch reduziert und so fesselnd, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.